Unser Hof

Unser Hof

Unsere Leidenschaft sind unsere 200 Milchkühe. Das ist ein bunter Haufen aus schwarz-weißen Holsteins, Rotbunten und grauen Braunviehkühen. Auch Montbeliarde und Fleckvieh Kühe findet man auf unserem Hof, diese fallen vor allem durch ihre weißen Köpfe auf. Jede hat einen Namen und viele von ihnen sind überdimensionierte Kuscheltiere, die tägliche Streicheleinheiten, Kraulen und in den Arm nehmen mögen. Bei gutem Wetter kommen die Kühe auf die Wiese und können sich auch sonst im Freilaufstall nach Lust und Laune bewegen. Falls gerade niemand zum Kraulen in der Nähe ist, dienen Kuhbürsten als Ersatz.

Das Futter unsere Kühe setzt sich aus Gras von den eigenen Weiden und robustem Mais zusammen, der so manche Trockenheit der letzten Jahre gut überstanden hat.

Viel Licht, Luft, immer frisches Wasser und bestes Futter sind für uns Grundvoraussetzungen damit es den Kühen gut geht. Und wenn es den Kühen gut geht, geht es uns auch gut. Und die Milch schmeckt dann natürlich auch super😊

Hofkäserei

Die Milch wird aus dem Melkstand direkt in den Käsekessel oder Weichkäsewanne gepumpt. Dort findet die hofeigene Verarbeitung statt.

Der Weichkäse und der Schnittkäse werden in dem Jahrhunderte alten Gewölbekeller unter der Hofkäserei und dem Wohnhaus gelagert. Der Weichkäse ist bereits nach zwei Wochen reif, wohingegen der Schnittkäse acht Wochen für die Reifung benötigt. Der Schnittkäse wird dabei alle zwei Tage mit einer Salzwasser Lösung eingerieben, wodurch das ganz individuelle Aroma entsteht.

Durch ein wenig Tüfteln sind wir auch dazugekommen Joghurt, Quark und Kefir herzustellen😊

Historie

1913: Aufgabe der Molkerei und Käsetätigkeit auf der Staatsdomäne in Niedeck. Die Milch wird fortan erst nach Landolfshausen und dann nach Göttingen gebracht

1945: Die Staatsdomäne Niedeck wird nach dem zweiten Weltkrieg an den letzten Pächter Herrn Mahlstedt verkauft

1946: Gisela Reincke flieht zusammen mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern in Folge des Endes des zweiten Weltkrieges aus Pommern nach Deutschland und lernt August Traupe kennen. Die beiden heiraten und übernehmen einen kleinen Bauernhof in Hollenstedt bei Northeim

1966: August und Gisela Traupe kämpfen mit Überschwemmungen und Missernten auf ihren tiefgelegenen Polderflächen. Aus Angst vor weiteren Überschwemmungen verkaufen sie den Bauernhof in Hollenstedt und erwerben von Herrn Mahlstedt, der altersbedingt in den Ruhestand geht, den Hof in Niedeck mit 20 Kühen. August und Gisela Traupe sind sehr froh, mit Niedeck einen Wohnort, auf einem Berg, weit weg von großen Flüssen gefunden zu haben

1980: Das erste große Bauvorhaben beginnt mit der Errichtung eines des Fressliegeboxen-Laufstalls und 2 x 5 Fischgräten-Melkstand sowie die Aufstockung auf 80 Milchkühe. Zu diesem Zeitpunkt die größte Milchkuhherde im ganzen Landkreis Göttingen

1992: Übernimmt Sohn Andreas Traupe den Hof und verbessert das Tierwohl, indem die Rinder und Kälber ebenfalls in Freilaufställen auf Stroh gehalten werden

2008: Als feststeht, dass beide Enkel Arne und Timo in die Landwirtschaft einsteigen möchten, wird auf weiteres Wachstum gesetzt. 50 zusätzliche Liegeboxen und ein außenliegender Futtertisch werden geschaffen, um den Kühen mehr Licht und Luft zu ermöglichen.

2011: Wird eine hofeigene 90 kW Biogasanlage mit viel Eigenleistungen gebaut, in der die Gülle und der Mist aus den eigenen Laufställen zur Stromproduktion genutzt werden

2013: Wird ein weiteres Altgebäude zu einem Tretmiststall für trockenstehende Kühe und Rinder umgebaut, so dass insgesamt 200 Milchkühe plus deren Nachzucht auf dem Hof Platz finden können

2015: Wird der 35 Jahre alte Melkstand von 2 x 5 Plätzen auf 2 x 10 Plätze erweitert um eine kürzere Melkzeit zu ermöglichen

2018: Nach jahrelangen niedrigen Milchpreisen entschließt sich Familie Traupe sich unabhängig von Großmolkereien und preisdrückenden Discountern zu machen und wagt den Einstieg in die Direktvermarktung. Dafür wird zunächst ein Milchautomat vor dem Hof positioniert und mit der Käseproduktion in einer gebrauchten mobilen Käserei gestartet

2019: Auf Grund der positiven Rückmeldungen für unseren Niedecker Naturkäse und der hohen Wertschätzung für die selbst hergestellten Produkte wird mit dem Bau einer eigenen Hofkäserei gestartet

2020: Die Biogasanlage bekommt einen leistungsfähigeren Motor, so dass der komplette Hof samt Hofkäserei mit eigenem Strom und Wärme versorgt werden kann. Nach einer 107-jährigen Pause beginnt im Dezember die handwerkliche Käseherstellung auf Niedeck von Neuem😊

2021: Aufbau der Vermarktungsstruktur, die Zusammenarbeit mit vielen tollen Hofläden und Märkten startet, Herstellung von Quark und Kefir beginnt ebenfalls

 

Das sind Wir!

Gisela Traupe gestaltet ein ausgiebiges Frühstück und schaut öfter mal nach ob auch alles funktioniert

Andreas Traupe melkt und repariert

Susanne Traupe kümmert sich um die Kälber, Buchführung und die Farbauswahl

Arne Traupe ist immer auf der Suche nach neuen Vermarktungspartnern

Timo Traupe ist auf dem Traktor zu Hause

Robin Diers der Käsemacher

Hendrik Wedekind schaut dass alle Kühe fit sind

Traupe's Milchhof Logo
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Kerstin Curdt ist die erste Morgens im Kuhstall

Malte Nikolaus in der Käserei und mit dem Traktor aktiv

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Häufige Fragen

Warum rahmt die Milch in der Flasche auf bzw. setzt sich mit der Zeit ab?

Unsere Milch bleibt naturbelassen und wird nur pasteurisiert und nicht wie in der Industrie homogenisiert, deshalb empfehlen wir die Milchflasche vor Geberauch einmal aufzuschütteln.

Ist die Rinde beim Schnittkäse essbar?

Ja! Die Rinde entsteht bei der Reifung. Der Käse wird mit Salzwasser zweimal pro Woche eingerieben. Dabei beginnt man mit dem älteren Käse und macht dann mit der Käsepflege des jungen Käses weiter. Dadurch übertragen sich die Rotschmierekulturen auf den jungen Käse und es entsteht eine natürliche Rinde.

Wie sind die Öffnungszeiten des Automaten?
Rund um die Uhr

Wohin sollen die Flaschen und Gläser, die ab Hof im Automaten gekauft werden (nachdem die Milch ausgetrunken, der Joghurt ausgelöffelt ist)?

Am besten beim nächsten Kauf am Automaten, in die Kisten im Holzregal links neben dem Automaten stellen

Wohin sollen die Flaschen und Gläser, die in anderen Hofläden oder Märkte gekauft werden?

Am besten wieder im Hofladen, im Markt oder am Pfandflaschenautomaten abgeben. Bei der nächsten Belieferung nehmen wir von dort die leeren Flaschen und Gläser wieder mit

Warum ist es euch so wichtig die Glasflaschen und Gläser zurückzubekommen?

Wir verzichten bewusst auf Plastik und setzen beim ab Hofverkauf über unseren Automaten auf Vertrauensbasis und berechnen kein Pfand für die Glasflaschen und Gläser.

Im regulären Pfandsystem werden die Glasflaschen und Gläser mit 15 Cent berechnet. Jede neue Glasflasche, die wir kaufen müssen, kostet uns 36 Cent, jedes neue Glas kostet uns 28 Cent. Deshalb machen wir ein Verlustgeschäft, wenn wir die Flaschen und Gläser nicht zurückbekommen und hoffen möglichst viel Leergut wiederverwenden zu können. 

Habt ihr weitere Fragen oder Anregungen? Dann schickt sie uns gerne per E-Mail an info@traupes.de

Vielen Dank!

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